24-Stunden-Betreuung – Hilfe für pflegende Angehörige

Demenzkranker mit Betreuerin beim Frühstück
Harmonie ist ein wichtiger Faktor bei der Betreuung Demenzkranker.

Ich spreche täglich mit pflegenden Angehörigen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie Claudia. Ihr Fall, der mir so geschildert wurde, zeigt eindrucksvoll, wie einschneidend und prägend die Suche nach einer guten Betreuungslösung und Hilfe für pflegende Angehörige sein kann. Diese Geschichte ist nur ein Beispiel für die vielen, denen ich bei der Bewältigung ihres Pflegealltags begegne.

Erfahrungsbericht: Wie Claudia mit der 24-Stunden-Pflege für ihren Vater Hans eine Lösung fand

Claudia ist 55 Jahre alt, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, Elias (26) und Svenja (31), und berufstätig. Ihr Leben war bereits durch Familie und Beruf gut ausgelastet, als vor einigen Jahren eine Herausforderung hinzukam, die ihr Leben und das ihrer Familie nachhaltig veränderte: Die Pflege ihres Vaters Hans.

Hans, inzwischen 78 Jahre alt, lebt allein in einem Reihenhaus. Seine Frau ist bereits verstorben, und er war über die Jahre zunehmend auf die Besuche seiner Tochter Claudia angewiesen. Bereits vor seiner Diagnose besuchte sie ihn regelmäßig zweimal pro Woche, aber mit der Demenzdiagnose, die er mit 72 Jahren erhielt, wurde die Betreuung zeitintensiver. Die Krankheit schritt voran, und Hans‘ Alltag war zunehmend durch Verwirrung und Gedächtnislücken geprägt.

Der Wendepunkt für pflegende Angehörige: Gefahren im Alltag

Es war ein Schlüsselmoment, als Claudia eines Tages zu ihrem Vater kam und den Kochtopf rauchend auf dem Herd vorfand – der Inhalt war längst verkohlt. Ein anderes Mal machte Hans einen Spaziergang, verirrte sich und fand nicht zurück nach Hause. Zum Glück konnte er Claudia noch auf ihrem Handy anrufen. Diese Situationen machten schnell klar: Hans kann nicht länger allein in seinem Haus leben.

Um den Übergang zu erleichtern, wurde eine Zugehfrau aus der Nachbarschaft engagiert, die bei der täglichen Versorgung half. Doch auf Dauer reichte diese Lösung nicht aus. Die Familie stand vor einer schwierigen Entscheidung: Pflegeheim oder eine 24-Stunden-Betreuung in den eigenen vier Wänden. Ein Pflegeheim kam für Claudia nicht in Frage, da sie wollte, dass ihr Vater in seiner gewohnten Umgebung bleibt. Die Lösung lag auf der Hand: Eine 24-Stunden-Pflegekraft musste her.

Die erste Erfahrung mit der 24-Stunden-Pflegekraft Vermittlung

Über eine ortsansässige Agentur wurde zunächst eine Pflegekraft vermittelt. Der Vertrag lief jedoch über die polnische Agentur, mit der die deutsche Vermittlungsstelle zusammenarbeitete. Die ersten Pflegekräfte leisteten gute Arbeit, aber nach dem dritten Wechsel – in einem Rotationsrhythmus von etwa zwei Monaten – traten zunehmend Probleme auf. Claudia bemerkte, dass es nicht nur an den unterschiedlichen Pflegekräften, sondern vor allem an Kommunikationsproblemen mit der deutschen Ansprechpartnerin der Agentur lag. Die Situation wurde stressig, und die Unsicherheiten nahmen zu.

In dieser belastenden Phase begann Claudia direkt mit dem polnischen Vertreter in Posen zu sprechen. Er sprach gut Deutsch und zeigte sich lösungsorientiert und pragmatisch. Mit seiner Hilfe lief die Betreuung wieder reibungsloser. Diese Erfahrung öffnete Claudia die Augen: Die Wahl der richtigen Partner und die direkte Kommunikation können ein Erfolgsfaktor bei der 24-Stunden-Pflege sein.

Effiziente Kommunikation und die Wahl der richtigen Partner

Der Fall von Hans und Claudia zeigt exemplarisch, wie wichtig die effiziente Kommunikation zwischen den beteiligten Parteien ist. Für pflegende Angehörige, die ohnehin mit einer Vielzahl an Aufgaben konfrontiert sind – von den Basisthemen der Haushaltsführung über die Organisation von Arztterminen bis hin zu Freizeitaktivitäten – können langwierige Abstimmungen mit einer Vermittlungsagentur den Alltag zur Zerreißprobe machen. Eine klare, direkte Zusammenarbeit mit dem ausländischen Pflegedienstleister ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg.
Claudia stellte außerdem fest, dass die Kostenstruktur über die deutsche Vermittlungsagentur ebenfalls wenig transparent war. Im eigentlich auf Grund von Verträgen nicht zulässigen Gespräch mit den Pflegekräften erfuhr sie, wie viel diese tatsächlich verdienen. Die Differenz zu den monatlichen Rechnungen, die Claudia zahlte, betrug teils bis zu 800 Euro – ein Betrag, der größtenteils an die deutschen Vermittlungspartner ging. Diese Erfahrung bestärkte sie darin, nach kostengünstigeren und direkteren Alternativen zu suchen.

caremaid DIRECT als Lösung für pflegende Angehörige

caremaid DIRECT bietet eine Plattform, die pflegenden Angehörigen wie Claudia die Möglichkeit gibt, direkt mit ausländischen Pflegedienstleistern zusammenzuarbeiten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine verbesserte Effizienz in der Kommunikation, eine direktere und individuellere Betreuung sowie eine deutlich transparentere Kostenstruktur. Gleichzeitig profitieren die Pflegekräfte selbst von faireren Bedingungen.

Für Claudia und ihre Familie war dieser Weg die optimale Lösung. Ihr Vater Hans konnte weiterhin in seiner gewohnten Umgebung leben, während die Betreuung durch kompetente 24-Stunden-Pflegekräfte sichergestellt wurde. Durch die direkte Zusammenarbeit wurden Missverständnisse vermieden, und der Alltag verlief für alle Beteiligten reibungsloser.
Der Fall zeigt, dass die Vermittlung von 24-Stunden-Pflegekräften weit mehr als nur eine organisatorische Entscheidung ist – sie ist im besten Fall eine Lösung, die das Leben von pflegenden Angehörigen nachhaltig erleichtert.

 

Image by gpointstudio/Freepik

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